Orientierende-Behandlungsmenge

Die orientierende Behandlungsmenge ist für jede Diagnosegruppe im Heilmittelkatalog zu finden und gibt an, wie viele Therapieeinheiten es insgesamt in der Regel benötigt, um eine Erkrankung zu behandeln.

Beispiel: Bei einer Störung des Redeflusses sieht die orientierende Behandlungsmenge bis zu 50 Einheiten vor. Bei einer Höchstmenge von bis zu 10 Einheiten pro Verordnung sind das also 5 Verordnungen.

Sollte diese überschritten werden, kann der Arzt trotzdem weiter verordnen. Zu beachten ist jedoch, dass die Höchstmenge je Verordnung nicht überschritten werden darf. Die bisherige Regelung, gemäß der für einen Zeitraum von 12 Wochen verordnet werden darf, gilt nicht mehr.

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